Frankreich-Vergleich: Waermedaemmverbundsystem (WDVS) richtig planen

Waermedaemmverbundsystem (WDVS) ist die meistgenutzte Daemmtechnik in Deutschland - und steht zunehmend in der Kritik. Frankreich hat mit der RE2020 die Logik geaendert. Wir vergleichen die Praxis und ziehen Schluesse fuer Stuttgart.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der Bauunternehmung MMV GmbH.

Frankreich-Vergleich: Waermedaemmverbundsystem (WDVS) richtig planen

Verbreitung WDVS in DE und FR

In Deutschland kommt WDVS bei rund 80 % der Neubau-Sanierungen zum Einsatz - meistens mit EPS-Daemmstoff. In Frankreich liegt der EPS-Anteil mit der Verschaerfung der RE2020 deutlich unter 50 %, ersetzt vor allem durch Holzfaser-, Hanf- und Schaumglas-Systeme.

Brandschutz

Nach den EPS-Brandfaellen in Berlin und Wuppertal wurden in Deutschland 2024 die Brandriegel-Pflicht verschaerft. Frankreich hat aehnliche Regeln frueher eingefuehrt und arbeitet seitdem staerker mit Mineralwolle in Hochhaus-Klassen.

Lebenszyklus und CO2

EPS ist preiswert, aber CO2-intensiv in der Herstellung. Holzfaser und Hanf binden CO2 und punkten in der RE2020-Bilanzierung. In Stuttgart kalkulieren wir je nach Projekt ca. 10-20 EUR/m2 Mehrkosten fuer Holzfaser - bei KfW 40 NH oft schon durch die Foerderung gedeckt.

Empfehlung Stuttgart

Im EFH-Neubau monolithischer Ziegel statt WDVS pruefen. Bei Sanierung in Bestaenden mit hohen Tauwasser-Risiken kapillaraktive Innendaemmung. Wenn WDVS dann mit Holzfaser oder Mineralwolle, EPS nur wo wirtschaftlich zwingend.

Wichtigstes auf einen Blick

Takeaways

FR: EPS-Anteil unter 50 % (RE2020)
Brandriegel in DE 2024 verschaerft
Holzfaser: 10-20 EUR/m2 Mehrkosten
Stuttgart: Materialwahl an Lebenszyklus orientieren
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