Waermepumpe oder Pelletkessel? Vergleich fuer Bestandsbauten in Stuttgart

Beide Systeme erfuellen die 65-%-EE-Quote des GEG, aber sie passen nicht in jedes Bestandsgebaeude. Aus rund 30 Sanierungen, die wir 2024/2025 in Stuttgart begleitet haben, leiten wir eine Entscheidungslogik ab.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der Bauunternehmung MMV GmbH.

Waermepumpe oder Pelletkessel? Vergleich fuer Bestandsbauten in Stuttgart

Heizlast und Vorlauftemperatur

Eine Luft-Wasser-Waermepumpe rechnet sich, wenn die benoetigte Vorlauftemperatur unter 55 Grad bleibt. Im unsanierten Altbau mit Heizkoerpern liegt sie oft bei 70-75 Grad - dort ist ein Pelletkessel die wirtschaftlichere Brueckentechnologie, bis Daemmung und Flaechenheizung nachgezogen sind.

Platzbedarf

Pelletkessel brauchen einen Lagerraum (ca. 8-12 m3 fuer ein EFH) - in vielen Stuttgarter Altbauten ist der Keller dafuer zu klein oder durch Feuchte nicht geeignet. Die Waermepumpe braucht eine Aussenaufstellflaeche mit ausreichendem Abstand zum Nachbarn (LAI-Hinweis 1.5 m).

Schallschutz

Im verdichteten Stuttgart (besonders Stuttgart-West, Stuttgart-Sued) ist der Schallschutz von Aussengeraeten kritisch. Wir empfehlen Modelle mit LWA < 50 dB(A) und planen ggf. einen Schallschutzkubus ein - das vermeidet Streit mit Nachbarn.

Wirtschaftlichkeit (10 Jahre)

Mit aktuellen Foerderungen (KfW 458) ist die WP in vier von fuenf Faellen guenstiger ueber 10 Jahre. Die Ausnahme: schlecht gedaemmte Bestaende ohne Daemmperspektive, dort gewinnt der Pelletkessel.

Wichtigstes auf einen Blick

Takeaways

WP nur bei Vorlauf unter 55 Grad sinnvoll
Pellet: Lagerraum 8-12 m3 noetig
Schallschutz im Stadtkontext zwingend pruefen
Foerderung kippt die Wirtschaftlichkeit meist zur WP
Frage zum Beitrag?

Wir antworten persönlich.

Schreiben Sie uns - wir melden uns binnen 24 Stunden mit einer ehrlichen Einschätzung.