Regenwasser nutzen: Zisterne und Versickerung in Stuttgart
Starkregen und Trockenheit nehmen zu - und Stuttgart verlangt zunehmend, Niederschlag auf dem Grundstueck zurueckzuhalten statt in den Kanal zu leiten. Wir erklaeren die drei Bausteine: Nutzung, Rueckhaltung, Versickerung.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der Bauunternehmung MMV GmbH.
Zisterne zur Nutzung
Eine Zisterne (Erdtank oder Flachtank) sammelt Dachwasser fuer Garten und WC-Spuelung. Das spart Trinkwasser und Gebuehren. Dimensionierung nach Dachflaeche und Bedarf - fuer ein EFH typisch 3.000-6.000 Liter. Bei WC-Anschluss ist die Trennung vom Trinkwassernetz (DIN 1989/EN 16941) Pflicht.
Rigole und Rueckhaltung
Wo nicht genutzt wird, wird zwischengespeichert: Eine Rigole (unterirdischer Speicherkoerper aus Kunststoffboxen oder Kies) puffert Starkregen und gibt ihn verzoegert ab. Das entlastet Kanal und Grundstueck bei Extremregen.
Versickerung
Versickert wird ueber Mulden, Mulden-Rigolen oder Schaechte - sofern der Stuttgarter Untergrund das hergibt. In Keuper-/Lehmboeden ist die Versickerungsfaehigkeit oft gering, was das Baugrundgutachten klaeren muss. In Heilquellen-Schutzzonen gelten Sonderregeln.
Gebuehrenvorteil
Stuttgart erhebt eine gesplittete Abwassergebuehr (Schmutz- und Niederschlagswasser). Wer Flaechen versickert oder zurueckhaelt, reduziert die abflusswirksame Flaeche - und damit die laufende Gebuehr. Das macht die Investition ueber die Jahre attraktiver.
Takeaways
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