Fussbodenheizung im Bestand nachruesten: Die Optionen

Wer im Bestand auf Waermepumpe wechseln will, braucht niedrige Vorlauftemperaturen - und die liefert am besten eine Flaechenheizung. Wir zeigen, mit welchen Systemen sich eine Fussbodenheizung auch ohne kompletten Neuaufbau nachruesten laesst.

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Fussbodenheizung im Bestand nachruesten: Die Optionen

Nasssystem (klassisch)

Rohre im Estrich, der Standard im Neubau. Im Bestand bedeutet das Estrich raus, Daemmung rein, neuer Estrich - aufwaendig, aber thermisch optimal. Sinnvoll, wenn der Boden ohnehin erneuert wird oder die Aufbauhoehe vorhanden ist.

Trockensystem / Duennschicht

Vorgefertigte Systemplatten mit geringer Aufbauhoehe (ab ca. 15-25 mm). Ideal fuer die Sanierung, wenn jeder Zentimeter Hoehe und Trocknungszeit zaehlt. Etwas hoehere Materialkosten, dafuer schnell belegbar und leicht.

Vorlauftemperatur ist das Ziel

Eine Flaechenheizung arbeitet mit 30-40 Grad Vorlauf statt 55-70 Grad bei alten Heizkoerpern. Genau das hebt die Jahresarbeitszahl der Waermepumpe - oft der entscheidende Hebel, damit sich die WP im Bestand ueberhaupt rechnet.

Alternative: Niedertemperatur-Heizkoerper

Wo keine Flaechenheizung machbar ist, sind groessere bzw. Niedertemperatur-Heizkoerper (mit Geblaese) eine Option, um die Vorlauftemperatur zu senken. Wir rechnen raumweise durch, welche Kombination die WP-tauglichste ist.

Wichtigstes auf einen Blick

Takeaways

Ziel ist niedrige Vorlauftemperatur (30-40 Grad)
Trockensysteme ab ~15-25 mm Aufbauhoehe
Flaechenheizung hebt die Jahresarbeitszahl der WP
Wo nicht moeglich: Niedertemperatur-Heizkoerper
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