Barrierefreier Umbau im Bestand: Was ohne großen Eingriff geht

Die Norm für barrierefreies Bauen ist anspruchsvoll und im Bestand oft nicht vollständig umsetzbar. Das ist kein Grund, gar nichts zu tun - die wirksamsten Maßnahmen sind vergleichsweise einfach.

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Barrierefreier Umbau im Bestand: Was ohne großen Eingriff geht

Die Schwelle zuerst

Türschwellen und Absätze sind das häufigste Hindernis im Alltag. Eine bodengleiche Dusche und schwellenlose Übergänge zum Balkon bringen mehr Alltagsnutzen als jede andere Einzelmaßnahme.

Türbreiten prüfen

Für einen Rollator reichen oft 80 cm lichte Breite. Wo eine Wand ohnehin geöffnet wird, kostet die breitere Tür kaum mehr. Nachträglich zu verbreitern ist dagegen ein Eingriff in die Statik.

Bad als Schwerpunkt

Das Bad entscheidet meist darüber, ob jemand in der Wohnung bleiben kann. Bodengleiche Dusche, ausreichend Bewegungsfläche und tragfähige Wände für spätere Haltegriffe - Letzteres kostet bei der Sanierung fast nichts.

Förderung nutzen

Die KfW fördert Maßnahmen zur Barrierereduzierung als Zuschuss oder Kredit, unabhängig vom Alter der Bewohner. Der Antrag muss vor Beauftragung gestellt sein - wie bei allen Förderungen.

Wichtigstes auf einen Blick

Takeaways

Schwellen zuerst beseitigen
Türbreite bei ohnehin offener Wand
Wände für spätere Griffe vorbereiten
KfW fördert unabhängig vom Alter
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